o.T. Malerei / Öl auf Leinwand
Vernissage: Freitag, 15. Juli 2011 - 19.00 Uhr
Begrüßung: Pfarrer Karl-Heinz Iffland, Ev. Obdachlosenseelsorger, Vorsitzender des KALZ e.V.
Grußwort: Günter A. Menne, Ev. Kirchenverband Stadt Köln und Region
Einführung: Elvira Reith
Es spielen und improvisieren ZwiBaK - Sybille Seypell und Götz Sonnenschein mit ihren Baritonsaxophonen
Matthias V. Olbrisch hat sich einen „surrealen“ bildnerischen Kosmos geschaffen. Ihn interessiert die Fantasiewelt hinter dem Realen. „Es ist ein Theater der Verlockungen und Verbote“, wie der Gründervater André Breton einst über den Surrealismus, den Über-Realismus schrieb. Matthias V. Olbrisch zeigt uns - in kräftigen Farben und Ölgemälden - Gestalten und Fragmente eines Vergnügungsparks menschlicher Leidenschaften. Sicher scheint, Matthias V. Olbrisch malt nicht was er vor sich sieht, sondern was er mit seiner Fantasie erlebt. Aus solchen „Urgründen“ also gebiert er seine obskuren abstrus-fantastischen Fabelwesen, die in burlesken Szenen seine Leinwände bevölkern. Mal sind es Monster, mal Mimosen, sie sich sinnlich-aufreizend oder provokativ-lasziv anstößig verhalten. Er sperrt sie in strenge Rahmen oder lässt sie vogelfrei durch die weite Ferne fliegen. Seine inspirativen Quellen sind die Nächte mit ihren Geheimnissen, sind vor allem überschüssige Fantasien, Träume, Ängste und Sehnsüchte, die ganz dicht hinter den alltäglichen Banalitäten verborgen liegen und die in jene innere Tiefen und Abgründe führen, sobald man ihnen freien Lauf gewährt.
Kuratorin: Elvira Reith Dauer der Ausstellung: bis 12. 10. 2011
Ort: GULLIVER, Trankgasse 20, Köln, Bahnbogen 1, Hohenzollernbrücke (Bahnhof-Rückseite) geöffnet: Mo/Fr 6-13 / 15-20 h Sa/So 10-18 h
In Zusammenarbeit mit KALZ e.V.
Veranstalter: KALZ e.V. Hans Böckler Platz 1, 50672 Köln, Tel. 5461072 E-Mail: mombauer@koelnerarbeitslosenzentrum.de
www.koelnerarbeitslosenzentrum.de